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Videos auf dem Smartphone zu bearbeiten ist cool

Ja! Aber nur dann, wenn du ein iPhone oder iPad besitzt, da bereits eine tolle - kostenlose Software (iMovie) im Betriebssystem integriert ist. Der Funktionsumfang ist mehr als ausreichend und die Bedienung intuitiv. Nach einem kurzen Tutorial auf Youtube kannst du deine Projekte rasch umsetzen.

Unter Android gibt es eine solche integrierte Software nicht - noch nicht. Du musst dir ein passendes Tool aus dem Playstore installieren. Es gibt eine Menge an Angeboten, aber leider kaum eine absolute Freeware wie iMovie mit gutem Funktionsumfang. Die meisten Apps sind in der Basisversion kostenlos, Zusatzfunktionen kosten aber Geld. Nicht selten sind diese nur in ABO-Form erhältlich und das kann auf Dauer wirklich teuer werden. Wir haben einige Videoeditoren getestet, folgende können wir dir empfehlen:

YouCut

Mit Hilfe der App kannst du schnell deine Videos schneiden, mit anderen Videos kombinieren und in HD-Qualität ohne störendes Wasserzeichen (Logo der Firma) speichern. Die App bietet zahlreiche Effekte, nützliche Filter und Bildoptionen. Der Upload ist zu Youtube, Instagram und Facebook in der App integriert. Über In-App-Kauf können Zusatzfunktionen dauerhaft erworben werden. (Android - keine iOS Version - Tutorials)

CapCut 

CapCut ist ein funktionsreicher Video-Editor.  Das Erstellen von Videos basiert auf der Bearbeitung einer Zeitleiste, auf der du verschiedenste Elemente (Videos, Musik, Effekte...) hinzufügst. Die App verfügt über eine umfangreiche Mediathek mit Liedern, Soundeffekten, Stickern und anderen Effekten. Ohne Vorkenntnisse und komplizierter Software kommst du rasch zu ansprechenden Ergebnissen, die du über die App in deinen Sozialen Medien teilen kannst. CapCut ist absolut kostenlos - unsere Empfehlung. (Android - iOS - Tutorials)

FilmoraGo

Als Alternative zu YouCut bzw. CapCut empfehlen wir FilmoraGo, das ebenfalls ohne Wasserzeichen beim Export der fertigen Videos auskommt. Im Funktionsumfang ähneln sich diese Apps. FilmoraGo hilft dir aber über ein Schritt-für-Schritt-Verfahren (Step by Step) ans Ziel zu kommen. Dadurch fällt es dem Video-Anfänger leichter, mit diesem Tool zu arbeiten. Zuerst wählst du Videos und Fotos aus, die mit einem passendenTheme versehen werden. Musik, Filter, Übergängen und mehr können schrittweise gesetzt werden, bevor es gespeichert und geteilt werden kann. (Android - iOS - Tutorials)

Quik

Bei Quik (schnell) funktioniert die Bearbeitung, wie der Name schon sagt, sehr rasch. Quik stammt vom Hersteller der Actioncam GoPro. Quik bringt Vorlagen mit, die Zeit einsparen, aber jedoch dich ein wenig in deiner Kreativität einschränken. Die App arbeitet mit KI-Unterstützung. Sie versucht die besten Stellen in deinem Video zu finden und belegt diese mit Effekten, Filtern und Übergängen. Außerdem fügt sie Musik hinzu (100 Titel auf CC0 Basis) und stimmt sie mit deinen Inhalten ab. Die Musik verstummt auch automatisch, wenn Stimmen im Video erkannt werden, und überlagert so die Sprache nicht. (Android- iOS - Tutorials)

InShot

Die Vorteile der App liegen in ihren Funktionen. Formatanpassungen und das Drehen von falsch ausgerichteten Videos ist ein Kinderspiel. Die wichtigsten Grundfunktionen sind kostenlos, das bearbeitete Video wird aber leider mit einem Wasserzeichen belegt. Für Videos ohne Wasserzeichen und einige Zusatz-Features wird ein kostenpflichtiger Pro-Zugang (Monatsabo oder Einmalzahlung) benötigt. (Android - iOS - Tutorials)

Powerdirektor

PowerDirector gibt es als geniale Software für deinen PC. Die Apps sind in der Funktionsweise bzw. Handhabung ähnlich strukturiert. Deine Videos werden über eine Zeitleiste bearbeitet.  Effekte, Übergänge und andere Features lassen kaum Wünsche offen. In der kostenlosen Version wird ein deutliches Wasserzeichen auf dem Video eingefügt. Für kurze Projekte lässt sich aber die Vollversion sieben Tage lang gratis testen. (Android - iOS - Tutorials)

Fazit

Jedes Programm ist auf seine Art gut brauchbar. Abhängig vom geplanten Einsatzzweck hat jedes Programm seine individuellen Stärken. Störend finden wir das gesetzte  Wasserzeichen beim fertigen Video. Daher sind unsere Empfehlung CapCut & YouCut für das Betriebssystem Android. Für das Betriebssystem iOS reicht die bereits vorhandene App iMovie völlig.

Nachlese

Softwaretipps rund um den Videoschnitt

Youtubebeitrag zur Software

Pc-Welt Artikel

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